Koenofobia: la mia vita è troppo mediocre? | Vita e conoscenza

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Oriana Fallaci
Oriana Fallaci
Oriana Fallaci scrive per Italnews.info occupandosi di attualità, politica, economia, tecnologia, sport, intrattenimento e lifestyle. Si concentra su informazioni chiare e affidabili, offrendo ai lettori contenuti utili per comprendere i fatti e le notizie più rilevanti del momento.

Stand jetzt habe ich weder ein erfolgreiches Start-up gegründet noch eine wilde Abenteuerreise hinter mir. Gelegentlich überkommt mich ein ungutes Gefühl. Ist mein Alltag zu langweilig und mein Leben einfach durchschnittlich?

Müsste ich nicht wach bleiben, bis die Wolken wieder lila sind, fliegen wie bei Marvel, zum Frühstück Canapés und einen Wildberry-Lillet wollen?

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, haben Sie vielleicht einen Anflug von Koinophobie: der Angst, gewöhnlich zu sein.

Instagram & Co. verstärken Koinophobie?

„Diese Angst beruht oft auf der Überzeugung, dass wir außergewöhnlich sein müssen, um von anderen geliebt und akzeptiert zu werden“, sagt die Psychotherapeutin Rachel Vora. Demnach würden ein geringes Selbstwertgefühl und der Glaube, nicht gut genug zu sein, dahinterstecken.

Instagram & Co. können dieses Gefühl noch verstärken. „Soziale Medien können ein gewöhnliches Leben oft langweilig erscheinen lassen, aber sie können ebenso Unternehmertum und Erlebnisse verherrlichen, um das Gefühl zu erwecken, dass unser Leben so, wie es ist, nicht gut ist“, betont Vora.

Wir tappen in die Koinophobie-Falle, weil wir denken, dass wir außergewöhnliche Dinge tun müssen, um ein erfülltes Leben zu führen. Das hält uns davon ab, die Dinge zu tun, die uns wirklich glücklich machen.

Was hilft dagegen?

Die Psychotherapeutin rät, das Selbstwertgefühl nicht an externen Erfolgen festzumachen und zu verstehen, was man wirklich im Leben möchte.

„Unternehmerin zu sein oder um die Welt zu reisen, macht nicht jeden glücklich“, sagt sie und fährt fort: „Deshalb ist es wichtig, die Erwartungen in den sozialen Medien von deinem Selbstverständnis zu trennen und zu wissen, was dich wirklich glücklich macht.“

Letztlich, so Rachel, sei es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Außergewöhnliche nicht das Selbstwertgefühl steigert. Ein gewisses Maß an Erfolg bringt nicht das Gefühl, wertvoll zu sein. Sobald man das akzeptiert, strebt man eher nach einem gewöhnlicheren Leben.

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