Riscaldamento globale: i ghiacciai sono più stabili del previsto | Vita e conoscenza

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Oriana Fallaci
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Oriana Fallaci scrive per Italnews.info occupandosi di attualità, politica, economia, tecnologia, sport, intrattenimento e lifestyle. Si concentra su informazioni chiare e affidabili, offrendo ai lettori contenuti utili per comprendere i fatti e le notizie più rilevanti del momento.

Kollabieren die Arktis-Gletscher, droht der Erde eine Sintflut. Forscher geben nun eine leichte Entwarnung. Aufatmen dürfen wir trotzdem nicht. Denn Eisschmelze und steigender Meeresspiegel bleiben ernste Gefahren.

Vor neun Jahren sorgte eine Studie für Aufruhr. Durch den Kollaps von Gletschern in der Antarktis könnte der Meeresspiegel bis 2100 wesentlich schneller ansteigen als vorhergesagt – hieß es damals. Mit fatalen Folgen z. B. für Küstenstädte.

Diese Studie wurde jetzt relativiert. Neuesten Forschungen zufolge ist es höchst unwahrscheinlich, dass das ewige Eis der Westantarktis im 21. Jahrhundert kollabiert.

Das Extremszenario

2015 hatten die US-Wissenschaftler Robert DeConto, David Pollard und Richard Alley ein Extremszenario beschrieben. Die Prognose damals: Die Antarktis könnte bis 2100 doppelt so viel zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen als befürchtet.

Bewiesen ist, dass die globale Erwärmung und steigende Temperaturen in den Weltmeeren zum steten Anstieg des Meeresspiegels führen. Hauptgrund: Das Eis in den Polarregionen schmilzt.

Sorge bereiten besonders die Gletscher der Westantarktis, die direkt ins Meer münden. Prominentes Beispiel ist der Thwaites-Gletscher, den viele auch „Weltuntergangsgletscher“ nennen. Das erwärmte Meerwasser dringt unter die schwimmenden Eiszungen vor und schmelzen sie unten ab. Dadurch können sich die Gletscher schneller bewegen und mehr Eismasse verlieren.

Vor neun Jahren gingen die Forscher davon aus, dass ein Gletscher ohne schützende Eiszunge zu einem hohen, instabilen Kliff wird. Ragt dieses Eiskliff weit über den Meeresspiegel, könnte der Gletscher wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Diesen Mechanismus nannten die Forscher „Marine Ice Cliff Instability“ (Mici).

So schnell kollabiert nichts

Das widerlegt nun die Studie des Dartmouth College. Die US-Forscher untersuchten dafür den als besonders instabil geltenden Thwaites mit einer neuen, genaueren Methode. Ihre Berechnung zeigt: Ein Zusammenbruch ist erst mal nicht in Sicht.

Zwar sei die Gefahr dafür nicht akut. Aber trotzdem werde der Gletscher in den kommenden hundert Jahren weiterhin schnell Eis verlieren. Bis 2100 werde der Meeresspiegel um einen Meter gestiegen sein.

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